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Häufige Fragen zum Export von Lithiumbatterien

23 Nov, 2023

By hoppt

Containerfrachtfrachtschiffe und Frachtflugzeug für logistischen Import-Export-Hintergrund

Welche gängigen Arten von Lithiumbatterien gibt es?

Antwort: Lithiumbatterien können aufgrund ihres Funktionsprinzips grob in zwei Typen eingeteilt werden: Lithium-Metall-Batterien, die Mangandioxid als Kathode und metallisches Lithium oder seine Legierung als Anode mit einer nichtwässrigen Elektrolytlösung verwenden; und Lithium-Ionen-Batterien, die Lithiummetalloxid als Kathode, Graphit als Anode und einen nichtwässrigen Elektrolyten verwenden.

Was sind die gemeinsamen Gefahrgutnummern der Vereinten Nationen für Lithiumbatterien?

Antwort: Gemäß den Empfehlungen der Vereinten Nationen zum Transport gefährlicher Güter (TDG) werden Lithiumbatterien je nach Funktionsprinzip und Transportart in drei Hauptkategorien eingeteilt:

  • Reine Batterien:
    • UN3480 – Lithium-Ionen-Batterien
    • UN3090 – Lithium-Metall-Batterien
  • In Geräten eingebaute Batterien:
    • UN3481 – In Geräten eingebaute Lithium-Ionen-Akkus
    • UN3091 – In Geräten eingebaute Lithium-Metall-Batteriesätze
  • Batteriebetriebene Fahrzeuge oder selbstfahrende Geräte:
    • UN3171 – Batteriebetriebene Fahrzeuge oder batteriebetriebene Geräte
    • UN3556 – Fahrzeuge, die mit Lithium-Ionen-Batteriepaketen betrieben werden
    • UN3557 – Fahrzeuge, die mit Lithium-Metall-Batteriepaketen betrieben werden

Unter welchen Voraussetzungen sind Lithiumbatterien von der „Gefahrgutverpackung“ ausgenommen?

Antwort: Nach internationalen Vorschriften sind Lithiumbatterien in zwei Hauptszenarien von der „Gefahrgutverpackung“ ausgenommen:

  • Batterien in Elektrofahrzeugen und Elektrofahrrädern sind von der Gefahrgutverpackungspflicht ausgenommen.
  • Batterien mit einer Nennkapazität oder einem Lithiumgehalt unterhalb eines bestimmten Grenzwerts. Bei Lithium-Metall- oder Lithiumlegierungsbatterien sollte der Lithiumgehalt 1 Gramm nicht überschreiten, und bei Batteriesätzen sollte der kombinierte Lithiumgehalt 2 Gramm nicht überschreiten. Bei Lithium-Ionen-Akkus sollte die Wattstundenleistung 20 Wh und bei Akkupacks 100 Wh nicht überschreiten.

Diese Ausnahmen gelten, sofern die Batterien die in der Sondervorschrift 188 des Internationalen Codes für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen (IMDG) festgelegten Bedingungen erfüllen.

Beinhaltet die TDG-Sonderbestimmung 188 das Gewicht der Ausrüstung?

Antwort: Die Sondervorschrift 188 gilt nur für separat transportierte Batterien und bezieht sich auf das Gesamtgewicht oder Bruttogewicht des verpackten Artikels.

Erfordern Lithiumbatterien, die die Transportbedingungen für Stückgut erfüllen, Transportetiketten?

Antwort: Spezifische Anforderungen variieren, aber Lithiumbatterien, die der Sondervorschrift 188 entsprechen, sind von einigen Vorschriften des TDG ausgenommen, müssen jedoch mit Wattstundenangaben und entsprechenden Markierungen für Lithiumbatterien gekennzeichnet sein.

Ist es für Lithiumbatteriepakete, die die Ausnahmen der Sondervorschrift 188 erfüllen, erforderlich, in Einzelfensterdeklarationen „Gefahrgüter“ auszuwählen? Antwort: Lithium-Batteriepacks, die der Sondervorschrift 188 entsprechen, fallen immer noch unter gefährliche Güter, und gemäß den Zolldeklarationsnormen ist es ratsam, sie in Einzelfenster-Erklärungen als gefährliche Güter zu kennzeichnen.

Wie erfolgt die Zertifizierung von Lithium-Batterie-Lagerschränken, deren Verpackungsmaße für gefährliche Güter überschritten werden?

Antwort: Energiespeicherschränke mit Lithiumbatterien fallen aufgrund der fehlenden Außenverpackung nicht unter die Gefahrgutverpackungskontrolle und erfordern keine Vorlage von Dokumenten zur Gefahrgutverpackungszertifizierung beim Zoll.

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